Cindy Friske Finanztrainerin

Finanz-Glossar: Die wichtigsten Begriffe einfach erklärt

Geld ist nicht kompliziert, es ist nur unbekannt. Hier stehen die Wörter, über die du beim Einlesen stolperst, in verständlichen Sätzen erklärt. Ohne Fachchinesisch und ohne die Annahme, dass du irgendetwas davon schon wissen müsstest.

ABCDE FGIKN RSTWZ

A

Abgeltungsteuer

Die Steuer auf Gewinne aus Wertpapieren. Sie beträgt 25 Prozent, dazu kommen der Solidaritätszuschlag und, falls du Kirchenmitglied bist, die Kirchensteuer. Deine Bank führt sie automatisch ab, du musst dich also nicht selbst darum kümmern.

Wichtig für dich: Bis zur Höhe des Sparerpauschbetrags bleiben deine Gewinne steuerfrei. Dafür musst du bei deiner Bank einen Freistellungsauftrag einrichten, sonst wird auch auf diesen Teil Steuer abgeführt und du holst sie dir erst über die Steuererklärung zurück.

Aktie

Ein Anteil an einem Unternehmen. Wer eine Aktie besitzt, gehört ein kleines Stück dieser Firma und ist an ihrem Erfolg beteiligt. Läuft das Unternehmen gut, steigt in der Regel der Wert des Anteils, und oft wird ein Teil des Gewinns als Dividende ausgeschüttet.

Einzelne Aktien zu kaufen bedeutet, auf einzelne Unternehmen zu setzen. Genau das musst du nicht tun. Ein breit gestreuter Fonds nimmt dir diese Entscheidung ab, weil er hunderte Unternehmen gleichzeitig enthält.

Ausgabeaufschlag

Eine einmalige Gebühr beim Kauf, die vor allem bei aktiv gemanagten Fonds anfällt. Sie liegt oft bei 3 bis 5 Prozent der Anlagesumme. Bei 10.000 Euro sind das bis zu 500 Euro, die abgezogen werden, bevor dein Geld einen einzigen Tag für dich gearbeitet hat.

Bei einem ETF-Sparplan über eine Direktbank oder einen Neobroker fällt dagegen in der Regel gar kein Ausgabeaufschlag an. Das ist einer der Gründe, warum sich der Vergleich lohnt.

Ausschüttend

Ein Fonds, der die Erträge der enthaltenen Unternehmen, also vor allem Dividenden, regelmäßig an dich auszahlt. Das Geld landet auf deinem Verrechnungskonto und du entscheidest, was damit passiert.

Diese Unterscheidung gilt für beide Fondsarten, also für ETFs genauso wie für aktiv gemanagte Fonds. Erkennen kannst du sie meist schon am Namen oder im Datenblatt.

Das Gegenstück heißt thesaurierend. Für den langfristigen Aufbau ist thesaurierend meist bequemer, weil das Wiederanlegen automatisch passiert. Wer laufende Auszahlungen möchte, ist mit ausschüttend besser bedient.

B

Betriebliche Altersvorsorge (bAV)

Ein Teil deines Bruttogehalts fließt in einen Vorsorgevertrag, den dein Arbeitgeber abschließt. Dadurch zahlst du auf diesen Teil zunächst weniger Steuern und Sozialabgaben, versteuerst die Auszahlung später aber im Ruhestand.

Dein Arbeitgeber muss sich gesetzlich mit einem Zuschuss beteiligen. Frag in der Personalabteilung ausdrücklich danach, denn von allein wird das selten angeboten. Ob sich eine bAV für dich lohnt, hängt stark von deiner persönlichen Situation ab.

Mehr zur Altersvorsorge als Mutter

Broker

Der Anbieter, über den du Wertpapiere kaufst und verwahrst. Direktbanken und Neobroker sind meist deutlich günstiger als die Hausbank, weil sie keine Filialen unterhalten.

Worauf du achtest: keine Depotgebühren, niedrige oder keine Kosten für die Sparplan-Ausführung und eine App, mit der du zurechtkommst. Für ein Kinderdepot kommt eine weitere Frage dazu, nämlich ob der Anbieter überhaupt Depots für Minderjährige führt.

C

Cost-Average-Effekt

Auf Deutsch der Durchschnittskosteneffekt. Wenn du jeden Monat denselben Betrag anlegst, kaufst du bei hohen Kursen automatisch weniger Anteile und bei niedrigen Kursen mehr. Über die Jahre gleicht sich der Einstiegspreis dadurch aus.

Praktisch bedeutet das: Ein fallender Markt ist für dich als Sparplan-Anlegerin kein Grund zur Panik, sondern eine Phase, in der du für dasselbe Geld mehr bekommst.

D

Depot

Dein Konto für Wertpapiere. Während auf dem Girokonto Euro liegen, liegen im Depot deine ETF-Anteile, Fondsanteile und Aktien. Du eröffnest es heute online in weniger als zwanzig Minuten, ohne Banktermin.

Für die Eröffnung brauchst du deinen Personalausweis und deine Steueridentifikationsnummer, die auf deinem letzten Steuerbescheid steht. Die Legitimierung läuft per Video über dein Handy.

Dividende

Der Teil des Unternehmensgewinns, der an die Anteilseigner ausgeschüttet wird. Wer einzelne Aktien besitzt, bekommt sie direkt. Wer ETF-Anteile oder Fondsanteile besitzt, bekommt sie anteilig für alle enthaltenen Unternehmen.

Bei einem thesaurierenden ETF siehst du die Dividende nicht als Auszahlung, sie wird direkt wieder angelegt. Sie ist trotzdem da und arbeitet für dich weiter.

E

ETF

Die Abkürzung steht für Exchange Traded Fund, auf Deutsch börsengehandelter Fonds. Ein ETF ist ein Indexfonds. Das heißt, er bildet einen Index nach und kauft die Unternehmen, die darin enthalten sind. Bei sehr großen Indizes lassen manche Anbieter die kleinsten Positionen weg, weil sie am Ergebnis kaum etwas ändern und der Kauf unnötig Kosten verursachen würde. Ein Welt-ETF enthält so Anteile an hunderten bis über tausend der größten Unternehmen weltweit.

Du kaufst also nicht ein einzelnes Unternehmen, sondern den ganzen Korb. Fällt eine Branche aus, fangen die anderen sie auf. Genau diese Streuung macht den ETF für den Einstieg so geeignet.

Und weil niemand aussuchen muss, was gekauft wird, braucht ein ETF kein teures Fondsmanagement. Deshalb ist er in den laufenden Kosten deutlich günstiger als ein aktiv gemanagter Fonds.

Mehr zum ersten ETF-Sparplan

F

Fonds

Ein gemeinsamer Topf, in den viele Anlegerinnen einzahlen. Das Geld wird nach festen Regeln auf viele Wertpapiere verteilt. So kommst du schon mit kleinen Beträgen an eine breite Streuung, die du allein nie hinbekämst.

Man unterscheidet aktiv gemanagte Fonds, bei denen ein Team die Auswahl trifft, und ETFs, die einfach einen Markt nachbilden. Der Unterschied bei den laufenden Kosten liegt oft bei mehr als anderthalb Prozentpunkten pro Jahr, und das summiert sich über Jahrzehnte erheblich.

Fondsvolumen

Wie viel Geld insgesamt in einem Fonds steckt. Ab etwa 100 Millionen Euro gilt ein ETF als etabliert.

Warum das für dich wichtig ist: Sehr kleine Fonds werden häufiger wieder geschlossen. Bei einer Auflösung werden deine Anteile verkauft und ausgezahlt, und auf die aufgelaufenen Kursgewinne fällt Abgeltungsteuer an, sobald dein Sparerpauschbetrag ausgeschöpft ist. Ein ausreichend großer Fonds erspart dir diese Frage von vornherein.

Freistellungsauftrag

Ein Auftrag an deine Bank, Kapitalerträge bis zur Höhe des Sparerpauschbetrags steuerfrei zu belassen. Ohne ihn führt die Bank auch auf diesen Teil Abgeltungsteuer ab.

Du richtest ihn in wenigen Minuten im Online-Banking ein. Hast du mehrere Banken, kannst du den Betrag aufteilen, insgesamt aber nie mehr als den gesetzlichen Höchstbetrag vergeben.

G

Gesamtkostenquote (TER)

Die Abkürzung steht für Total Expense Ratio. Sie sagt, wie viel Prozent deines angelegten Geldes ein Fonds jedes Jahr für sich einbehält. Bei 0,20 Prozent sind das 2 Euro im Jahr je 1.000 Euro.

Bei einem Welt-ETF ist unter 0,25 Prozent gut und unter 0,20 Prozent sehr gut. Aktiv gemanagte Fonds liegen oft bei 1,5 bis 2 Prozent. Dieser Unterschied klingt klein, kostet dich über zwanzig Jahre aber leicht einen fünfstelligen Betrag.

I

Inflation

Der stetige Kaufkraftverlust des Geldes. Dieselben 100 Euro kaufen in zehn Jahren weniger ein als heute, auch wenn die Zahl auf deinem Kontoauszug unverändert bleibt.

Deshalb ist ein Konto, das kaum verzinst wird, langfristig kein sicherer Ort, sondern ein schleichender Verlust. Wer 18 Jahre für ein Kind spart, merkt das besonders deutlich.

Index

Eine feste Liste von Unternehmen nach klaren Regeln, die als Messlatte für einen Markt dient. Bekannte Beispiele sind der DAX mit 40 großen deutschen Unternehmen, der Dow Jones mit 30 großen US-Unternehmen, der S&P 500 mit 500 US-Unternehmen und der MSCI World mit rund 1.300 Unternehmen aus 23 Industrieländern.

Ein Index selbst ist nur eine Liste, du kannst ihn nicht kaufen. Kaufen kannst du einen ETF, der diesen Index nachbildet. Deshalb heißt ein ETF auch Indexfonds. Die Mehrzahl von Index heißt übrigens Indizes.

Wichtig zu wissen: Die Zahl der enthaltenen Unternehmen ist nicht in Stein gemeißelt. Sie wird regelmäßig überprüft, Unternehmen kommen dazu und fallen heraus. Beim MSCI World waren es vor einigen Jahren noch deutlich über 1.500, aktuell sind es gut 1.300. Zahlen zu Indizes sind deshalb immer Momentaufnahmen.

ISIN

Die internationale Wertpapierkennnummer, eine zwölfstellige Kombination aus Buchstaben und Ziffern. Sie identifiziert ein Wertpapier eindeutig, ähnlich wie eine IBAN ein Konto.

Wenn du einen Sparplan einrichtest, suchst du den Fonds am sichersten über die ISIN, nicht über den Namen. Namen ähneln sich oft, die ISIN ist eindeutig.

K

Kinderdepot

Ein Wertpapierdepot, das auf den Namen deines Kindes läuft und das du als Erziehungsberechtigte verwaltest. Das Geld gehört rechtlich deinem Kind, nicht dir.

Ein Kinderdepot hat keine Obergrenze, ab der es sich nicht mehr lohnt, anders als die meisten Junior- und Sparkonten. Für die Eröffnung brauchen die Anbieter in der Regel die Zustimmung beider Sorgeberechtigten und die Geburtsurkunde.

Ein steuerlicher Vorteil, den viele nicht kennen: Jedes Kind hat einen eigenen Sparerpauschbetrag, unabhängig von deinem. Gewinne im Kinderdepot bleiben also bis zu dieser Höhe steuerfrei, und dein eigener Freibetrag bleibt davon unberührt. Damit das greift, braucht auch das Kinderdepot einen eigenen Freistellungsauftrag.

Mehr zum Kinderdepot

Klumpenrisiko

Ein großer Teil deines Geldes hängt an wenigen Unternehmen, an einem einzigen Land oder an einer einzigen Branche. Läuft es dort schlecht, trifft es dein ganzes Depot auf einmal.

Das Tückische daran ist, dass ein Klumpen selten sichtbar ist. Wer drei Fonds besitzt, fühlt sich breit aufgestellt. Stecken in allen dreien dieselben großen Technologiekonzerne, ist das Geld in Wahrheit sehr eng beieinander. Sichtbar wird es erst, wenn jemand durch die Fonds hindurchrechnet.

Das Gegenstück heißt Streuung.

N

Notgroschen

Ein Geldpolster für echte Notfälle, das getrennt vom Alltagskonto liegt. Es sorgt dafür, dass du bei einer kaputten Waschmaschine nichts aus deinem Depot verkaufen musst, womöglich ausgerechnet in einer schlechten Börsenphase.

Ich rechne bewusst mit drei Monatsausgaben, nicht mit drei Nettogehältern, wie man es fast überall liest. Im Notfall musst du nämlich nicht dein Gehalt ersetzen, sondern deine Rechnungen bezahlen.

Und du musst ihn nicht erst komplett füllen, bevor du anfängst zu investieren. Sobald er etwa zur Hälfte steht, kannst du beides parallel laufen lassen. Alles andere kostet dich ein bis zwei Jahre Zinseszins.

Mehr zum Aufteilen deines Geldes

R

Rendite

Der Ertrag deiner Anlage, meist als Prozentsatz pro Jahr angegeben. Sie setzt sich aus Kursgewinnen und Ausschüttungen zusammen.

In meinen Beispielrechnungen verwende ich einheitlich 8 Prozent pro Jahr. Das ist keine Zusage für die Zukunft, sondern eine Annahme, die sich an der langfristigen Entwicklung breit gestreuter Aktienmärkte orientiert. Wichtig ist, dass alle Zahlen mit derselben Annahme gerechnet sind und damit vergleichbar bleiben.

Rentenlücke

Der Abstand zwischen dem, was du im Ruhestand zum Leben brauchst, und dem, was die gesetzliche Rente tatsächlich zahlt.

Bei Müttern fällt sie meist größer aus, weil Elternzeit, Teilzeit und Betreuungslücken direkt weniger eingezahlte Beiträge bedeuten. Was bei dir ankommt, steht in deiner persönlichen Renteninformation. Zwei Dinge musst du dabei mitdenken: Es sind Bruttobeträge, von denen später noch Kranken- und Pflegeversicherung sowie je nach Situation Steuern abgehen, und es sind heutige Euro, die bis dahin durch die Inflation an Kaufkraft verlieren.

Rentenniveau

Ein Maß dafür, wie hoch die gesetzliche Rente im Verhältnis zum durchschnittlichen Verdienst ausfällt. Es bezieht sich auf einen Standardrentner mit 45 Beitragsjahren zum Durchschnittsentgelt.

Achtung, hier wird viel falsch zitiert: Das Rentenniveau sagt nicht, welchen Anteil deines eigenen Nettogehalts du später bekommst. Für deine eigene Zahl gibt es nur eine verlässliche Quelle, nämlich deine Renteninformation von der Deutschen Rentenversicherung.

S

Sparerpauschbetrag

Der Betrag an Kapitalerträgen, der pro Jahr steuerfrei bleibt. Alles darüber unterliegt der Abgeltungsteuer.

Damit er auch wirklich greift, brauchst du einen Freistellungsauftrag bei deiner Bank. Auch dein Kind hat einen eigenen Sparerpauschbetrag, was ein Kinderdepot steuerlich interessant macht.

Sparplan

Ein Dauerauftrag fürs Investieren. Ein fester Betrag wird jeden Monat automatisch angelegt, ohne dass du daran denken musst. Bei vielen Anbietern geht das ab 25 Euro, bei manchen bereits ab einem Euro.

Ein praktischer Tipp: Leg den Abbuchungstag kurz nach dem Gehaltseingang. Dann ist das Geld schon vom Konto abgebucht und für dich angelegt, bevor du es im Alltag verplanen kannst. Das Sparen passiert dadurch von allein.

Streuung

Dein Geld liegt nicht in einem einzigen Unternehmen, sondern verteilt auf viele. Fällt eines aus, fangen die anderen es auf. Fachleute sagen dazu Diversifikation.

Streuung ist der wirksamste Schutz, den du als Privatanlegerin hast, und sie kostet dich nichts. Ein einziger breit gestreuter Welt-ETF liefert sie mit einem einzigen Kauf.

T

Tagesgeld

Ein Konto, auf dem dein Geld täglich verfügbar ist und trotzdem nicht im Alltagskonto untergeht. Es wird verzinst, aber deutlich niedriger als eine langfristige Anlage.

Genau deshalb ist es der richtige Ort für den Notgroschen und der falsche Ort für Geld, das zwanzig Jahre liegen bleiben soll.

Thesaurierend

Die Erträge des Fonds, also vor allem Dividenden, werden nicht an dich ausgezahlt, sondern sofort wieder angelegt. Dein Anteil wächst dadurch von allein weiter.

Für den langfristigen Vermögensaufbau ist das die bequemere Wahl, weil der Zinseszins ohne dein Zutun arbeitet. Das Gegenstück heißt ausschüttend.

W

Welt-ETF

Ein ETF, der einen weltweiten Aktien-Index nachbildet und damit in hunderte bis tausende Unternehmen aus vielen Ländern gleichzeitig investiert. Für viele ist er der klassische Einstieg, weil er mit einem einzigen Produkt eine sehr breite Streuung liefert.

Nur gibt es nicht den einen Welt-ETF. Schon bei den weltweiten Indizes hast du die Wahl, etwa zwischen dem MSCI World mit rund 1.300 Unternehmen aus Industrieländern und dem FTSE All-World mit rund 4.300 Aktien einschließlich Schwellenländern. Daneben gibt es weitere Indizes, die ebenfalls als weltweit gelten, mit oder ohne Schwellenländer und mit oder ohne kleinere Unternehmen.

Auf jeden dieser Indizes bieten mehrere Gesellschaften eigene ETFs an, und die gibt es wiederum in verschiedenen Ausprägungen. Thesaurierend oder ausschüttend, in Euro oder einer anderen Währung, und häufig zusätzlich in einer Nachhaltigkeitsvariante, die Unternehmen nach ökologischen oder sozialen Kriterien aussortiert. So kommen schnell mehrere Dutzend Möglichkeiten zusammen, die sich alle Welt-ETF nennen dürfen und trotzdem Unterschiedliches enthalten.

Ein Welt-ETF ist also ein bewährter Anfang, aber die Auswahl ist weniger eindeutig, als es zunächst klingt. Wenn du dabei nicht raten möchtest, schauen wir gemeinsam darauf, was zu deiner Situation passt.

Z

Zinseszins

Deine Erträge werfen selbst wieder Erträge ab. Genau deshalb wächst Geld über lange Zeiträume nicht gleichmäßig, sondern immer schneller.

Fachlich heißt das exponentielles Wachstum. Zeichnest du es auf, bekommst du eine exponentielle Kurve, die viele Jahre fast flach verläuft und dann steil nach oben zieht. Wegen dieser Form nennt man sie auch Hockeystick. Der lange flache Teil ist der Grund, warum so viele zu früh aufgeben. Der steile Teil kommt erst danach, und er kommt nur, wenn du vorher angefangen hast.

Ein Beispiel: Aus 25 Euro im Monat werden über 18 Jahre bei 8 Prozent Rendite rund 11.700 Euro. Eingezahlt hast du davon 5.400 Euro, die übrigen rund 6.300 Euro hat die Zeit gemacht. Deshalb ist der wichtigste Faktor beim Investieren nicht die Höhe deiner Rate, sondern wann du anfängst.

Mehr dazu am Beispiel Kinderdepot

Dir fehlt ein Begriff? Schreib mir einfach, über welches Wort du gestolpert bist. Ich nehme es hier auf. Dieses Glossar wächst mit den Fragen, die mir wirklich gestellt werden.
Cindy Friske, Finanztrainerin für Mütter

Begriffe verstehen ist der Anfang, nicht das Ziel

Ich bin Cindy, ehemalige Bankerin, langjährige Investorin, dreifache Mama und Finanztrainerin. Wenn du magst, schauen wir gemeinsam, was von alldem für dich gerade wirklich zählt.

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